HP geht seit einiger Zeit bereits einen harten Umstrukturierungsprozess durch. Nachdem Leo Apotheker angekündigt hat webOS zu beerdigen und die Personal Systems Group (PSG; PC-Sparte) in ein anderes Unternehmen auszulagern war dies direkt am Aktienkurs zu spüren. Meg Whitman machte dies alles Rückgängig und versprach webOS als Open Source System fortführen zu wollen. Nun geht HP einen weiteren Schritt. Sie vereinen die Imaging and Printing Group (IPG) und die Personal Systems Group und machen daraus eine Einheit unter der Leitung von Todd Bradley. Wieso Leo Apotheker dies damals schon nicht gemacht hat? Fragt mich nicht, die Vorteile liegen jedoch klar auf der Hand: Viel Einsparungen im Marketing und auch Schlüsselstellen wie die Finanzabteilung müssen nicht doppelt belegt werden.
Dieser Schritt bringt auch webOS wieder ein Stück näher auf Drucker (und PCs). Nach der Palm-Übernahme wollte HP nämlich schon diese 2 getrennten Einheiten (hört sich doof an, ich weiß) zusammen haben, schon lange haben sie nämlich den Plan webOS auf ihre Drucker zu bringen um so eine einheitliche Experience anzubieten. Auch auf den PCs sollte es einst standardmäßig zum Einsatz kommen, natürlich jedoch nur als “Programm” im eigentlichen Windows. Mit dieser Entscheidung kommt all dies wieder in greifbarere Nähe.







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