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Wie sieht die Zukunft von webOS nun aus?

Quelle | geschrieben am 10. Dez 2011 in Allgemeines  Tags: hp, meg whitman, opensource, webos, zukunft  

htc mit webos Wie sieht die Zukunft von webOS nun aus?

Gestern hat Meg Whitman angekündigt dass webOS in Zukunft unter einer OpenSource Lizenz steht und somit jeder die Möglichkeit hat sich an der Entwicklung zu beteiligen. Grob bedeutet das also, dass die Hersteller (ähnlich wie bei Android) das System nehmen können und auf ihren Geräten installieren können. HP will dabei das Projekt unterstützen und vor allem auch der Fragmentierung entgegenwirken. In einem Interview sagte Meg Whitman nun dass HP irgendwann eventuell auch noch selbst Tablets herstellen will, dies geschieht jedoch nicht 2012 denn da will man sich auf Windows 8 Tablets konzentrieren. Für Smartphones sieht es wie ich vermutete eher schlecht aus. Meg Whitman glaubt nicht dass HP jemals wieder in das Geschäft einsteigen will, was andere Hersteller mit webOS machen liegt natürlich nicht in der Hand von HP.

Um die nötige Bekanntheit und Durchsetzung zu erreichen ist ein langer Prozess nötig, der 4 bis 5 Jahre gehen wird. Dies ging bei Mozilla oder Red Hat auch nicht schneller. HP will diesen Prozess begleiten und werden nicht sagen “Wenn webOS nach einem Jahr nicht perfekt ist sind wir raus aus der Sache”. Die Hardwarehersteller haben nun die Chance webOS auf ihre Geräte zu packen, als Tablet-Betriebsystem wäre es neben Android natürlich sehr schick und im Zuge des Motorola-Kaufs durch Google auch bestimmt ein zweites Standbein. An Smartphones werden wir in nächster Zeit denke ich viele webOS-Ports auf diversesten Android-Geräten sehen, dass man damit nicht die breite Masse erreichen kann dürfte jedoch klar sein. Hier müsste HTC zum Beispiel mutig sein und einen Schritt wagen.

Meg Whitman betonte auch dass es Umstrukturierungen gebe bei den 600 noch verbleibenden webOS-Mitarbeitern. HP will natürlich dass sie Bestandteil dieses langjährigen Prozesses werden, jedoch wird HP schauen müssen wie sie ihr Geld investiert. Vom Prinzip her ist webOS ja nun wie ein kleines Startup.

Ob es die richtige Entscheidung für webOS war würde ich ganz deutlich mit “ja” beantworten. HP hat einfach nicht die Erfahrung um Tablets und Smartphones für die breite Masse zu bauen, einen zweiten Hersteller wie Apple aufzubauen ist einfach schwierig. Ein eventueller Käufer von webOS hätte es vielleicht eingestampft und sich die Patente eingesackt und dass das komplette Einstampfen durch HP schlecht wäre dürfte klar sein. So kann HP nun webOS auf Druckern oder sonstwo verwenden und kann ein schon wirklich gutes Betriebsystem auf Hardware-Hersteller loslassen.

3020 mal angeschaut, 2 mal heute
Gestern hat Meg Whitman angekündigt dass webOS in Zukunft unter einer OpenSource Lizenz steht und somit jeder die Möglichkeit hat sich an der Entwicklung zu beteiligen. Grob bedeutet das also,...

48 Reaktionen zu “Wie sieht die Zukunft von webOS nun aus?”

  1. auejong sagt:
    10. Dezember 2011 um 17:31

    precentral ist das “Pre” bereits abhanden gekommen.

    Antworten
  2. ahel sagt:
    10. Dezember 2011 um 17:39

    Ja, da stimme ich soweit überein mit nur einer kleinen Anmerkung. HP hat schon auch Erfahrung (ich nenne sie mal) Handheld Devices und Smartphones für die breite Masse zu bauen. Wer erinnert sich nicht an die Jounada oder die erfolgreichen iPAQ’s? Natürlich lag der Fokus seiner Zeit eher auf dem Business Segment, doch nicht ausschließlich. Der Unterschied war damals noch der Markt. Es gab kein iPhone oder Android. Es ging mehr um Orgenizer als um mobile Erreichbarkeit. Und HP verwendete Microsoft’s mobile OS. Ich gebe Dir natürlich vollkommen Recht, wenn Du meintest, das HP keine Erfahrung hat, ein mobiles Betriebssystem samt Hardware zu entwickeln, zu promoten und das einer breiten Masse anzubieten. Einig können wir uns zumindest auch darin sein, dass die meißten Großen Unternehmen ein erfolgreicheres Marketing betreiben.

    Was mir im Moment nochz etwas Sorgen macht ist die Infrastruktur für webOS. Seien es die erforderlichen Palm/HP-Profile, für die Server bereitstehen müssen oder auch die Backupserver, auf die webOS sichert. Wer betreibt diese Systeme in der Zukunft und investiert in Hardware, Software, Service, Hochverfügbarkeit und was da noch alles mit zusammenhängt. Das ist extremst kostspielig für eine sehr breite Masse. Hat da schon jemand was läuten hören?

    Antworten
    • Julian sagt:
      10. Dezember 2011 um 17:42

      Jop klar, ich meine “Consumer” Smartphones in heutigen Zeiten von Apple, Google und co. :)

      Ich denke die Server-Geschichte wird die Sache sein wo sich HP eben mit einbringt und dass die das weiterbetreiben….

      Gruß

    • ahel sagt:
      10. Dezember 2011 um 21:45

      Nun, eventuell ändert sich das Konzept ja auch noch und die Server werden nicht mehr benötigt. Ich kann mir nicht vorstellen, dass HP Profile verlangt für Drucker verlangt. Ob sie noch an ihren Plänen festhalten? Das würde ich zu gern mal wissen. Ach, warum grübeln, ich frag mal. :D

    • Julian sagt:
      10. Dezember 2011 um 21:50

      Naja, profile gibts bei den aktuellen eprint Druckern auch. Muss ja sein bei dem Funktionsumfang ;)

      Gruß

    • ahel sagt:
      10. Dezember 2011 um 21:53

      Na dann wird es wohl so bleiben wie es ist. Ich habe mir noch keinen dieser neuerenDrucker zugelegt. Seit ich mobil alles habe muss ich doch viel weniger drucken. ;-)

      BTW Julia, falls ich mal unerwartet was sinnvolles schreibe, verwende es ruhig, ich stelle es Open Source like und im Sinne des webOS Zeitgeistes frei zur Verwendung. ;)

      Grüße

    • ahel sagt:
      10. Dezember 2011 um 21:54

      sorry, meinte natürlich “Julian”

    • LH sagt:
      12. Dezember 2011 um 09:23

      “Wer erinnert sich nicht an die Jounada oder die erfolgreichen iPAQ’s?”

      Waren die meisten davon nicht in Wirklichkeit von HTC? :)

  3. Mark S sagt:
    10. Dezember 2011 um 18:15

    Ich frage mich, wo Ihr eigentlich Euren Optimismus hernehmt. Offenbar hat sich doch bisher kein Hersteller gefunden, der webOS-Hardware herstellen will, sonst hätte HP doch wenigstens einen ersten Partner nennen können. Aber wenn nicht einmal HP selber irgendetwas ankündigt – z.B. Druckeranbindung an webOS -, warum sollten dann andere Hersteller auf das sinkende Schiff setzen?

    Für Hersteller ist doch wichtig, dass ein großes “Ökosystem” um das Betriebssystem herum existiert. Und da hat webOS nichts zu bieten. Wenn absehbar ist, dass in 2012 keine neuen Geräte kommen, wird auch kein professioneller Entwickler mehr Apps schreiben. Schon jetzt kann man die interessanten Neuerscheinungen an einer Hand abzählen.

    Und schließlich: Wieviel Systeme soll der Markt überhaupt vertragen? iOS und Android sind etabliert, Microsoft steckt richtig Geld in sein mobiles System; das garantiert nicht den Erfolg, aber einen langen Atem. Und der Blackberry kann sich vielleicht auch noch halten. Wo bleibt da noch die Nische für webOS?

    Antworten
    • ahel sagt:
      10. Dezember 2011 um 21:42

      Hmmm… ich bin seit 09.10.2009 begeisterter Benutzer von webOS und habe wie die meißten anderen, die webOS schon eine Weile einsetzen immer wieder Situationen aus Hoffen und Bangen erlebt. Das gehört wohl einfach zu webOS dazu. Es ging aber immer irgendwie weiter. Aber es gibt natürlich gute Gründe, für einen optimistischen Realismus, wie ich es in diesem Fall mal nennen möchte.

      Zum Einen hatte HP bislang auch selbst noch vor, webOS in anderenGeräten zu verwenden. Wenn sich das nicht geändert hat(wofür es keinen hinweis gibt), dann werden sie zumindest für den eigenen Bedarf die Entwicklung weiterführen. Das wird man sehen.
      Dann ist es so, dass diese Community nun praktisch alles an die Hand bekommt, um Geräte anderer Hersteller mit webOS zu bespielen. Zumindest für die Community Beobachter und technisch versierten ist damit die Nutzung dieses intuitiven Betriebssystems ersteinmal gerettet oder zumindest verlängert.
      Dann ist da noch die neue Situation. Bislang war webOS einfach ähnlich wie Apples iOS einfach ein Betriebssystem eines Herstellers, wofür es keine Fremdlizenzierung gab. Nun ist es praktisch frei verfügbar und kann von anderen Hardwareherstellern getestet und eventuell (wir hoffen mal) eingesetzt und sogar an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden. Also quasi wie bei Android. Mit dem kleinen aber feinen Unterschied, dass Google in das Hardwarebusiness mit Motorola einsteigt und damit ausnahmslos nur noch webOS als freies OS ohne Hardwarebindung daherkommt. Natürlich gibt es andere Open Source Projekte. Aber webOS ist in Version 2 und 3 stabil, es ist intuitiv, hat schon einiges an Marketing und Apps gibt es auch schon viele und durchweg in überdurchschnittlicher Qualität.
      Es gibt also ein Ökosystem. Und ich bin mir sicher, dass die Community auch jeden Hardwarehersteller dabei unterstützen würde, um das System auf deren Hardware zu bringen. Denn davon haben alle Beteiligten etwas.
      Sicher, ohne Hardware siehts nicht gut aus. Doch nur den Kopf in den Sand stecken wäre wohl auch nicht unbedingt der gewinnende Weg. Die ANkündigung ist gerade einen Tag her. Die Hersteller stecken im Weihnachtsgeschäft. Ich würde also vor den nächsten 2-3 Monaten nicht mit vielversprechenden Gerüchten oder sogar Ankündigungen rechnen. An diesem Punkt irreich mich gern und würde mich über natürlich auch über kurzfristige frohe Botschaften als Quasiweihnachtsgeschenk freuen. Doch daran glaube ich im Moment nicht.

      Klar ist, webOS lebt und ist nicht eingestampft worden. Angesichts der Optionen, die HP zur Auswahl standen, ist es nicht die schlechteste aus Sicht der Entwickler, Fans und Benutzer.

      Und zu Deinen Punkten noch: Druckerunterstützung ist in Enyo integriert. ePrint kommt bei immer mehr Druckerherstellern und ermöglicht so auch von einem Smartphone den Druck. Das ist auch nicht nur ein Thema von webOS. Das Schiff sinkt also nicht. Es war die ganze Zeit abgetaucht und ist nun an der Oberfläche und hat die Tore aufgesperrt.

      Microsoft hat schon immer viel Geld in die mobilen Betriebssysteme gesteckt. Ich selbst bin seit Windows Mobile 3 dabei. Die riesigen Erfolge blieben insofern aus, als dass es immer nur so erfolgreich war, wie es keine besseren Alternatien gab. Die sind nun aber vorhanden. Und auch Microsoft muss mit Windows 8 ersteinmal fertig werden, um den Anschluss zu finden.Den haben sie nämlich im Moment überhaupt nicht. Sie sind nur als Großer immer wieder im Gespräch.
      Dagegen gibt es bei webOS ein Tablet OS, fertig und im produktiven Einsatz. Das ist jetzt mal ein riesen Plus für den Firesale. Die Marktdurchdringung ist damit zumindest nochmal mit einem Satz etwas nach vorne gekommen und der Bekanntheitsgrad gestiegen.

      Ich sehe webOS nicht als Nischenprodukt, in diesen Anzug wächst mittlerweile RIM rein. webOS hat das Zeug dazu groß zu werden, wenn es die Chance dazu bekommt.

    • Sascha sagt:
      10. Dezember 2011 um 23:08

      Du hast vollkommen Recht.

      webOS als Open Source, das ist nicht die schlimmste aller möglichen Entscheidungen, aber sicher nicht “die richtige”.
      Eigene Tablets mit webOS herauszubringen wäre die richtige Entscheidung gewesen, wenn man es nicht so halbärschig wie mit dem Touchpad gemacht hätte. Da braucht es keine große Erfahrung dazu, die haben schon die Hersteller in Korea und China. Es hätte nur Commitment gebraucht.
      “Hey, HTC, nehmt doch unser webOS, es ist das beste OS, und umsonst, wie Android. Wir werden allerdings Windows auf unsere Tablets packen, weil es besser ist.” Echt überzeugend. Sehe schon, wie die Hardwarehersteller Schlange stehen werden, um ihr erfolgreiches Android gegen ein am Boden liegendes webOS zu tauschen, das eigentlich nur durch sein spektakuläres und tragisches Scheitern Bekanntheit gewonnen hat. webOS hatte immer einen Klotz am Bein. Zuerst Palm mit seinen beschränkten Möglichkeiten, dann HP mit seinem beschränkten CEO.
      webOS ist dadurch ein Nischenprodukt geworden, das nun von einigen Enthusiasten am Leben gehalten wird, von Geeks für Geeks, sozusagen. Wie Linux auf dem Desktop.

      Ich glaube, die schiere Verzweiflung bringt hier einige dazu, etwas in die Äußerungen hineinzulesen, was nicht da ist. HP hat neue Tablets mit webOS angekündigt? Nein, haben sie nicht. Sie haben die theoretische Möglichkeit eingeräumt, mehr nicht. Und wie ein Einsatz auf irgendeinem Tintenstrahldrucker den Ruf von webOS als OS für Tablets wiederherstellen soll, ist mir ein Rätsel. Das gleiche gilt für den (nun nicht mehr ausgeschlossenen) Einsatz auf einem irgendeinem schäbigen Billigtablet aus China der Marke Kennstdunich, das im Baumarkt für €100 über den Tisch geht. Die Entwickler werden es nicht abwarten, dafür entwickeln zu dürfen.

    • ahel sagt:
      10. Dezember 2011 um 23:54

      Ich verstehe schon was Du meinst Sascha und ich kann es auch gut verstehen. Ich wäre auch glücklicher, wenn ein CEO von HP Entscheidungen anders oder wohlüberlegter getroffen hätte. Dummerweise hat er das nicht und dieser ganze komplizierte politische Mist ist ins Rollen gekommen. Ich bin überzeugt, dass von den Möglichkeiten der Entscheidung die getroffene die einzig mögliche war, um mehreren Seiten gerecht werden zu können. Sie konnten einfach nicht ganz zurückrudern und die Apotheker Entscheidungen ungeschehen machen. Jetzt herzugehen und zu sagen wir bauen jetzt sofort wieder webOS Tablets wäre undenkbar gewesen. Das hätte die Glaubwürdigkeit HPs mit Sicherheit auch nicht gefördert. Und HP muss dann auch wiederum die Anleger im Hinterkopf behalten. Der Kamerad Leo hat HP da schon eine menge Geld gekostet. Jetzt wieder mit Hardware zu kommen, wäre nach den letzten Monaten eine Art Aussage, dass das Geld rauswerfen weiter ginge. Ob das gerechtfertigt wäre oder nicht spielt doch da keine wirkliche Rolle. Mit dieser Entscheidung hat sich HP dennoch zu webOS bekannt. Es stimmt nicht, dass HP sich unglaubwürdig macht, weil sie ja jetzt Windows auf Tablets einsetzen würden. Das tun sie nämlich schon ewig und 3 Tage. Das HP Tablets mit Windows Verkauft ist schon bald 10 Jahre so. Es hat nur niemand groß den Bedarf gesehen. Und das Slate gibt es auch schon eine Weile… nur eben nicht in Deutschland. Was neu ist, es soll das Slate 2 auch in Deutschland kommen und es wäre dann zumindest das erste Tablet von HP mit Windows ohne HW Tastatur. Die modelle davor oder auch heute noch existierenden aus der PC Sparte sind Tablet PCs. Die Partnerschaft von HP mit Microsoft ist ja mit webOS nicht gestorben. Die existiert nach wie vor. Als einer der Größten am Markt ist es auch kein Problem mehrere OS parallel anzubieten. Warum auch? Wenn das so wäre, würde sich jeder Smartphone Anbieter wie HTC, Samsung, Sony, etc. schon unglaubwürdig gemacht haben. Jeder hat wenigstens Android und Windows und teils noch eigene Entwicklungen. Das macht keinen Unterschied zu HP mit Windows und webOS.
      HP hat bei seinem firesale ausschließlich die Hardware ausverkauft und verramscht. In keinen Medien hat man gelesen, dass HP das “verschenkt” weil das OS so mies wäre. Der Imageschaden bleibt da eher an Leo, HP und der Hardware (wegen Support und Verfügbarkeit) hängen. Das Betriebssystem hat meiner Meinung nach nicht so arg gelitten. Eher unter den Falschmeldungen, dass es eingestampft worden sei. Da sehe ich eher einen Vorteil durch die größere Streuung. Viele sind so vernagelt auf iOS oder Android, dass sie sich etwas anderes gar nicht ansehen. Und so haben es manche des Preises wegen getan und andere, weil Verwandt und bekannte so etwas hatten und als Werbeträger an der Front sitzen. Wer webOS mal benutzt hat ist in der Regel positiv überrascht bis begeistert. Und Begeisterung zeigt man gern den Mitmenschen.
      Eine klare Prognose, wie es in 3 Monaten, 6 Monaten, 12 Monaten oder 3 Jahren mit webOS aussieht kann jetzt niemand stellen.
      Du hast natürlich Recht, dass der Geldmangel von Palm und die Entscheidung von Leo nicht gerade einen Siegeszug von webOS gesichert haben. Es ist einfach noch schwerer geworden.
      Und eins mal ganz klar. webOS ist KEIN Nischenprodukt! Es bedient nicht einen ganz bestimmten Bereich oder eine ganz bestimmte Nutzergruppe. Es ist für die breite Masse und wird auch von dieser eingesetzt. Nicht alle hunderttausende webOS Nutzer sind Geeks und Community Mitglieder. Das mag so scheinen, weil diese Community ein bemerkenswerter und kommunikativer Haufen ist. webOS kann genauso ohne Patches, Preware oder WOSQI genutzt werden und zwar ohne Einschränkung. Ein Nieschenprodukt ist z.B. das RIM Blackberry Playbook, da es für wichtige Funktionalitäten ein Blackberry Smartphone braucht. webOS hat diese Art von EInschränkungen nicht. Ok, eine schon… es braucht Hardware, doch diese Niesche bedienen wohl alle Smartphones gleichermaßen.
      Wer sagt denn, dass ein Tintenstrahldrucker den Ruf von webOS wiederherstellen müsste? Wie schon beschrieben hat meiner Meinung nach webOS keinen schlechten Ruf. Das Vertrauen ging verloren, in den Hersteller, die Versprechungen und die Verfügbarkeit der Geräte. Aber zurück zum Drucker. Es ist mir persönlich völlig wurscht, ob HP Drucker mit webOS bringt. ICh brauche sie nicht wirklich. ABER, wenn HP an der Entwicklung festhält, dann lebt webOS auch aktiv weiter, während sich noch kein Hardwareherstelelr gefunden hat.
      Ich glaube auch nicht Verzweiflung hier zu lesen, sondern sondern vielmehr Zuversicht. Und genau die braucht es jetzt, wo das ganze System um webOS in einen spannenden Wandel aufbricht.

      Eigentlich bleibt nur zu sagen: Es gab leider keine “richtige” Entscheidung. Es wäre immer für eine Gruppe die falsche gewesen. Nun bleibt es abzuwarten, ob webOS mit diesem Kompromiss eine Zukunft haben wird.

  4. bjawebos sagt:
    10. Dezember 2011 um 21:40

    Also ich bin auch einer dieser eher optimistisch gestimmten. HP hat verkündet, dass webOS OpenSource ist und das sie gerne richtungsbestimmend bleiben würden bzgl. WebOS. Ich verstehe das so, dass sie webOS 3.0 weiter entwickeln, aber mit einer kleineren Mannschaft. WebOS 2.2.x wird vermutlich nicht weiterentwickelt. Außerdem gehe ich wie Julian davon aus, dass sie die Server und den Store weiterbetreiben.

    Der nächste coole Punkt ist, dass Meg neue webOs Hardware (Tablet) angekündigt hat. Zwar vermutlich erst 2013, aber die Aussage steht. Ich hoffe nicht das sie das Vertrauen nochmal brechen. Das letzte mal war das sehr teuer für HPs Aktionäre.

    Es brechen neue Zeiten an bei webOS und wir als deutsche Community sollten uns überlegen wie wir diese begleiten.

    So spannend wie aktuell war es noch nie.

    Viele Grüße
    Björn

    Antworten
    • ahel sagt:
      10. Dezember 2011 um 21:48

      Verdammt, warum ist mir die kurze Version nicht eingefallen. ;-)

      Aber so sehe ich das auch. Ich bin wirklich ultra gespannt auf die nächsten Wochen und Monate und positiv gestimmt. Ich bin auch mal gespannt, wie sich diese neue Situation mittelfristig auf die Community auswirken wird.

      Also, Kopf hoch und Augen auf, webOS lebt.

      Grüße
      Andreas

  5. Jay sagt:
    11. Dezember 2011 um 01:47

    Nokia wird bald ein Ersatz für Symbian brauchen. Android wird es nicht. WebOS wäre schön.

    Samsungs, Sonys und Co. werden ihre Kunden natürlich nicht noch mit einem zusätzlichen OS verwirren wollen. Völlig ausgeschlossen, dass da etwas mit WebOS rauskommt.

    Antworten
    • Kris sagt:
      11. Dezember 2011 um 10:11

      …und den Ersatz hat Nokia mit Windows Phone schon längst gefunden!

    • Jay sagt:
      11. Dezember 2011 um 15:29

      Nur Windows Phone wird es ja nicht sein. Menschen wollen auch etwas Desktop-ähnliches. Ohne Kacheln.

    • Kris sagt:
      11. Dezember 2011 um 17:35

      Nokia hält ja auch an Symbian bis auf weiteres fest, und was Windows Phone angeht ist das ein OS, das gerade durch die Kacheln genial ist.
      Ich halte es für völlig an den Haaren herbeigezogen, wie du hier Nokia und webos verbindest. Ganz sicher nicht!

    • Jay sagt:
      11. Dezember 2011 um 19:30

      Ob es genial oder nicht, Menschen werden trotzden etwas desktop ähnliches haben wollen.

      Wie kleinig doch manche sind. Maaan, manchmal könnte man der WebOS Community den Zerfall aber auch gönnen.

    • LH sagt:
      12. Dezember 2011 um 09:30

      “Ob es genial oder nicht, Menschen werden trotzden etwas desktop ähnliches haben wollen.”

      Windows 8 wird die Kacheln ebenfalls haben. Es ist eher wahrscheinlich das sich dieses System für Homeuser und Mobilgeräte bei MS etabliert.

      Zudem hat Nokia aktuell 3 Betriebssysteme:
      - Symbian
      - Windows Mobile
      - Meego

      Letzteres wäre die logische Alternative für Nokia. WebOS als 4. System braucht Nokia nicht.

    • datengecloud sagt:
      12. Dezember 2011 um 11:57

      Nokia hat bereits mit Intel zusammen MeeGO entwickelt. Das N9 wird aber offiziell nicht in Deutschland verkauft. Stattdessen setzt man dort auf WP7. Der aktuelle Chef kommt von Microsoft.

  6. bjawebos sagt:
    11. Dezember 2011 um 09:20

    @Sascha Sie haben natürlich nicht direkt und konkret ein Touchpad vorgestellt, aber angekündigt, dass es definitiv neue Touchpads gibt. Eine Neuentwicklung, dass dies Zeit braucht ist doch klar. Außerdem haben sie doch erst vor einigen Monaten ein Touchpad heraus gebracht.

    Antworten
  7. auejong sagt:
    11. Dezember 2011 um 18:00

    @kris (Chris ?) Mag ja alles soweit stimmen. Aber: Kacheln sind in meinen Augen die unsympatichste Darstellung! Das Auge mag das nicht! Nirgendwo in der Werbung sieht man sowas! Aber: Geschmacksache.

    Antworten
    • Kris sagt:
      11. Dezember 2011 um 20:57

      Kris oder Chris, wie du magst.

      Sicher ist es Geschmacksache, aber es ist eben auch innovativ, was völlig anderes. iOS. Android und webos sind vom optischen her ja doch recht ähnlich, WP geht hier einen total anderen weg und wird damit Erfolg haben.

  8. Martinswelt sagt:
    11. Dezember 2011 um 20:24

    HP hätte wohl lieber einen Käufer mit der Option Rücklizensierung gefunden um ihre Drucker, die sich in der WebOS Pipeline befinden, bedienen zu können. Nun sieht es so aus das wir WebOS bald auf Internetradios, TV’s und andere Konsumerartikeln finden. EBook Reader wie Amazons Kindle Fire wäre auch noch Interessant. Vielleicht findet WebOS so auch mal wieder einen weg auf ein Smartphone, Tablet… . Aber Nokia, die Heuschrecke ist ja gerade in China angekommen, wird es hoffentlich nicht.

    Antworten
    • auejong sagt:
      11. Dezember 2011 um 20:56

      heißt jetzt “Heuschlecke” ;-) Spaß beiseite. Aber wie es scheint, interessiert das, wie immer, kaum noch jemand mit den Heuschrecken Nokia, LG usw. Mir jedenfalls kommen die nicht über die Schwelle. Mit oder ohne webOS!

  9. RuSheR sagt:
    11. Dezember 2011 um 23:54

    ich würd mal abwarten was die kleinen hersteller aus webos machen. Ich denke das neue hardware zunächst eher aus den reihen von acer, huawei oder zte kommen wird.den grade die bräuchten ein komplett kostenloses smartphone os womit die durch kampfpreise kunden gewinnen

    die großen werden wohl witerhin an microsoft zahlen. Zumindest bis sich webos etabliert hat…

    wer wettet dagegen? :p

    Antworten
  10. zig sagt:
    12. Dezember 2011 um 00:09

    Ich verwende ja auch Anglizismen, aber muss es denn ein unnötiges Zusatzwort sein?

    http://ml.spiegel.de/article.do?id=311727

    Der Zweite Weltkrieg war nicht “in 1945″ vorbei, sondern 1945. Ich wurde nicht “in 1965″ geboren, sondern 1965.

    HP wird nicht in 2012 keine Tablets produzieren, sondern 2012 keine Tablets produzieren.

    Antworten
    • Julian sagt:
      12. Dezember 2011 um 00:21

      Sorry ist mir garnicht aufgefallen. Habs rausgemacht, hört sich besser an ;-)

      Danke, Gruß

  11. sunbeam sagt:
    12. Dezember 2011 um 00:29

    Leider kann keiner von uns in die Glaskugel schauen und sehen was nun weiter passiert. Mich stimmen nur die Berichte eines Freundes positiv, der bei M.Markt arbeitet. Er berichtet nämlich dass sich immer mehr Leute für WebOS interessieren weil es mit Android nur Probleme gibt. Hauptsächlich wegen des Speichermanagements. Das ist doch schon mal ein riesiger Fortschritt. Bis vor einem Jahr kannte kaum einer WebOS! Auf jeden Fall gibt es für mich kein besseres OS für den mobilen Bereich und ich denke, dass gerade WebOS wegen seiner Einfachheit die Kunden begeistern kann. Das ist doch der eigentliche Entscheidungspunkt und nicht, ob es Kacheln gibt. Apple hat wegen seiner Einfachheit und ergonomischen Bedienung den Markt erobert, und nicht wegen des tollen Designs. WebOS bietet seit Anbeginn Multitasking in Perfektion und verfügt über erweiterter Gestensteuerung wie kein Anderer. Oder hatte schon mal ein Webosuser ein I-Phone in der Hand und hat nicht versucht über die untere Fläche zu streichen um “zurück” zu kommen? Außerdem denke ich, dass WebOS mehr kann als nur Tablets, Smartphones oder Drucker zu bedienen und darin liegt doch die eigentliche Chance. Die Herausforderung besteht nun nur noch darin, das den Herstellern von Hardware, welcher Art auch immer, zu zeigen. Ich könnte mir gut vorstellen meine Mikrowelle oder Heizung über ein WebOs Panel zu bedienen. Das wäre in meinen Augen auch die Aufgabe der Community solche Ideen voranzutreiben, denn Eines hat sich nicht geändert und wird sich auch nicht ändern. Ein OS lebt nur von einem – seiner Verbreitung!

    Antworten
  12. Whiskyfire sagt:
    12. Dezember 2011 um 11:03

    ich hab jetzt das Wochenende darüber geschlafen. So richtig gut finde ich die Entscheidung nicht. So richtig schlecht ist sie aber auch nicht. Es liegt jetzt an der Community was aus WebOS wird. Das WebOS kein OS für die Massen wird ist klar, und das finde ich sogar gut.
    Lasst uns gemeinsam das Beste aus dieser Entscheidung machen.

    Antworten
    • Zoltar sagt:
      12. Dezember 2011 um 12:45

      dabei!

  13. Uli Häußermann sagt:
    12. Dezember 2011 um 15:30

    Kann ich jetzt bald Webos auf dem (dann) schnellen IPAd genießen?

    In unserer family fahren wir zweigleisig – eine Tochter hat das Ipad, die andere das Touchpad.

    Antworten
  14. auejong sagt:
    12. Dezember 2011 um 17:06

    vielleicht muß webOS nicht für die Massen sein. Für eine “Masse” aber schon. Man muß nicht gleich die Spitze anstreben oder den 2. Platz. Kurz dahinter geht auch. insbesondere mit dieser Qualität; danach aber fällt die Kurve garantiert steil nach unten wie Statistiken zeigen.
    was kann ich als Nur-User beitragen, um webOS zu unterstützen? Geräte habe ich genug. Wird es irgendwelche Aufrufe oder ähnliches geben?

    Antworten
    • Whiskyfire sagt:
      12. Dezember 2011 um 18:42

      Mal schauen was webOS Nation jetzt anstellt. Vielleciht kann man ja T-Shirts oder sonstige Fan Artikel rausbringen. Ich würde was kaufen um webOS zu unterstützen.

  15. Frank Schoenberg sagt:
    12. Dezember 2011 um 19:13

    Ich persönlich finde die Option mit dem OpenSource sehr attraktiv: wenn man sieht, was die Community schon an Verbesserungen per Patch im webOS gebracht hat! Was mag die Zukunft noch bringen, wenn erst mal “alles” freigegeben ist? Wichtig ist jedenfalls, das es eine zentrale Instanz gibt, über die diese Versionen dann veröffentlicht werden (Qualitätskontrolle). Ich denke auch, das man webOS in vielerlei Hardware integrieren kann und man so ganz andere Kundenkreise adressieren kann: webOS im Kühlschrank -> checkt, was man aus den Inhalten schönes kochen kann. Ausdruck des Rezepts auf einem HP Drucker, Bestellung im Internet mit nach hause Lieferung…. , webOS im Fernsehen (auswahl des richtigen Programms mit Dropdown) …
    The future is webOS…

    Antworten
  16. auejong sagt:
    12. Dezember 2011 um 19:58

    einzelne (unabhängige? ;-) ) Analysten sprechen bei Open Source von “Mülleimer”- Qualität. Solch heftige Reaktionen zeigen mir, daß manch einer aufgeschreckt worden ist. WebOS ist wieder überall im Gespräch. Das mit der zentralen Qualitätskontrolle ist ein Muß!

    Antworten
  17. auejong sagt:
    12. Dezember 2011 um 20:02

    Nachtrag: daß die 600 Mitarbeiter in Diensten bleiben ist erstens schön und zweitens ein gutes Zeichen! Ich glaube nicht, daß die ein Callcenter oder sowas bedienen. Die müssen ran.

    Antworten

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    AnbeiAnbei Says:
    Gratulation zum 1000. Artikel!!! Weiter so......
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    hallo webos veteranen, webos mag mal vor jahren da...
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    Klasse App....
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    Hallo :) ..also wie du selber geschrieben hast, ga...
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